Sterben heißt Leben bis zuletzt

In der Gemeinschaft Hospiz Dortmund haben sich im Jahr 2001 die katholischen Träger der ansässigen Hospiz- und Palliativeinrichtungen zu einer engen Kooperation zusammengeschlossen. Getragen von einem gemeinsamen Leitbild möchten wir das Thema Tod wieder ins Leben hineinholen und die Entwicklung einer verbesserten Sterbekultur fördern.

Ziel unserer umfassenden Angebote ist es, schwerstkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen individuell zu unterstützen und ihnen ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Unsere fachkompetenten medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und seelsorglich-spirituellen Angebote dienen dazu, die Belastungen und Beschwerden zu mindern und die Lebensqualität zu verbessern. Zusätzlich möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der Menschen in Ruhe und Würde voneinander und vom Leben Abschied nehmen können. Nachsorgende Angebote der Begleitung lassen auch trauernde Hinterbliebene nicht allein und helfen den Betroffenen, ihren Platz im Leben nicht zu verlieren oder ihn wiederzufinden.

In diesem Sinne vernetzen die Partner ihre jeweiligen speziellen Fachkenntnisse zum Wohle einer umfassenden ambulanten oder stationären Begleitung der Kranken und ihrer Angehörigen. Die Träger der Gemeinschaft Hospiz Dortmund sind jeweils auch Partner im Palliativ- und Hospiznetz Dortmund.



Für ihre Dienste wurde die Gemeinschaft Hospiz Dortmund im Jahr 2012 mit dem Fritz-Henßler-Preis geehrt. Den von der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund verliehenen Preis überreichte die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt während einer Feierstunde im Dortmunder Rathaus.